Unsere Comenius-Reise nach Myszkow in Polen vom 19. bis 22. Mai 2005

 


Bei unserem Aufenthalt in der polnischen Stadt Myszkow wohnten wir Schüler von der Freien Waldorfschule Hof, von der Realschule in Rehau und vom Gymnasium in Asch bei Familien, die sehr gastfreundlich und nett waren. Als wir ankamen, wurden wir einzeln in verschiedenen Familien untergebracht, was zuerst schon ein komisches Gefühl war, denn wir verstanden ja kein Wort polnisch. Die Jugendlichen sprachen aber erstaunlich gut deutsch, so dass wir uns mühelos verständigen konnten, obwohl uns ihre Sprache leider fremd ist. Das Essen war zwar anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber trotzdem sehr lecker.

Am folgenden Tag waren wir mit in dem „Gymnasium NR.3“, das eigentlich bei uns einer Realschule entspricht. Zusammen mit den mitgereisten Lehrern wurden wir vom Chor mit unserer Projekthymne begrüßt und sahen eine beeindruckende Darbietung, welche die Theatergruppe extra für das Comeniusprojekt einstudiert hatte. Das Thema war: „Fastfood- eine fatale Bezauberung?“. Nach einem Büffet mit vielen polnischen Spezialitäten nahmen alle Comenius-Gäste an einem Demonstrationsumzug der Schüler durch die Stadt Myszkow teil mit Plakaten gegen Fastfood und für gesundes Essen.

Am Nachmittag fuhren wir in den Tschenstochauer Jura und machten dabei an einem Glasladen halt, in dem echtes polnisches Bleikristall verkauft wurde. Danach besichtigten wir zwei wunderschöne Burgruinen.

Am nächsten Morgen ging die Fahrt nach Krakau. Dabei sahen wir erst einmal bewusst den Unterschied zwischen den kleinen Städten und dem modernen Polen. In Krakau trafen wir am Marktplatz Stanislaw, unseren Führer, der uns die Marienkirche, die Stadtmauer und die alte Universität zeigte. Schließlich gingen wir mit ihm hinauf zum Wawel (Burg), wo wir die Kathedrale und den Königspalast anschauten. Am Ende hatten wir noch Zeit, durch die alte Stadt zu bummeln und den Pantomimen und Straßenhändlern zuzusehen, die Souvenirs verkauften.

Mit vielen guten Eindrücken ging es am vierten Tag wieder auf den Weg nach Hause. Am liebsten wären wir noch etwas länger geblieben und wir würden jederzeit wieder mit nach Polen fahren!

 Anne Völkel und Clarissa Grauss, 11. Klasse