Schon in der 8. Klasse kann es - je nach den Voraussetzungen des Jahrgangs - ein Praktikum geben, das eine Berührung mit der Arbeitswelt ermöglicht. Von der 9. bis zur 12. Klasse begleiten ein Landbau-Praktikum, ein Forstpraktikum und ein Industrie- oder Sozialpraktikum die Schulzeit. Praktisches Feldmessen in Ergänzung des Mathematikunterrichts und eine Kunstfahrt als Erweiterung des Kunst- und Kunstgeschichtsunterrichts gehören zu diesen praktischen Unternehmungen.
Berufsorientierter Unterricht
Von der 9. Klasse an sollen die Schüler auch verstärkt Arbeitstechniken erfahren, die im Berufsleben eine Rolle spielen. Dazu dienen das Freihandschmieden mit Eisen und Kupfer und das Metalltreiben. Das Werken mit Holz geht allmählich in ein Schreinern über, bei dem exakte Arbeitsmethoden, rationelle Arbeitsschritte und ökonomischer Umgang mit Zeit und Material erprobt werden.