Antworten auf die Bildungsfragen unserer Zeit

Das Leben ist eine Bühne. Was braucht es, um auf dieser bestehen und die Zukunft mitgestalten zu können?

Wer die Bühne des Lebens betreten will, braucht Mut, Standfestigkeit und Durchhaltevermögen. Die ab Schulbeginn angebotenen  Handwerke, wie Holzverarbeitung, Textiles Werken, Korbflechten, plastisches Gestalten und Gartenbau, welche die kognitiven Fächer ergänzen, ermöglichen einen lebenspraktischen Ansatz und eine umfassende Sinnes - sowie Willensschulung. Mehrwöchige Praktika in der Landwirtschaft, in einem wirtschaftlichen Betrieb und im Sozialwesen sind im Mittel – und Oberstufenbereich fester Bestandteil der Schullaufbahn – egal, welcher Abschluss angestrebt wird. Sport und Eurythmie ergänzen sich zu einer ganzheitlichen Körper – und Geistesschulung, welche durch ein kontinuierliches Trainieren der Sprache in Form von vielen Theateraufführungen, eigenen Vorträgen und freien Sprechens vor der Klasse und der Schulgemeinschaft erweitert wird. Zudem wird auf die zunehmende Beschleunigung durch unsere digitalisierte Welt mit einem Konzept geantwortet, dass von einem bewussten Medienverzicht bei den jungen Kindern zu einer gewachsenen Medienkompetenz der Jugendlichen und jungen Erwachsenen führt.

 

Dieses umfassende Konzept schafft Selbstvertrauen und bildet die Basis für die drei Schulabschlüsse, welche bei uns erworben werden können:

 

Qualifizierter Hauptschulabschluss, Mittlere Reife und Abitur.

 

Keine Noten, kein Sitzenbleiben. Weshalb soll man dann lernen?

„Weil ich es will!“, antwortet eine 16-jährige Schülerin auf die Frage, welche sie von ihren Freundinnen, die ein Gymnasium besuchen, gestellt bekommt. Eigeninitiative und wahrhaftiges Interesse stiftet die Waldorfpädagogik  durch handlungsorientierten Unterricht, vielfältige lebensnahe Inhalte und eine enge Bindung an den Lehrer als „geliebte Autorität“. Zunächst im Grundschulalter erleben wir eine erwartungsvolle und willensbereite Haltung der Kinder, welche eine Beziehung verspricht, die diese einem überall hin folgen lässt. Und gerade jene vertrauensvolle Beziehung zum Lehrer vereint mit der Lebensnähe der Lehrplaninhalte trägt die Motivation der Kinder bis in die Oberstufe hinaus und ermöglicht auch in schwierigen Zeiten wie beispielsweise der des Distanzunterrichts während der Corona-Pandemie eine individuelle Gestaltung als Antwort auf das, was im Moment des Geschehens von den Heranwachsenden benötigt wird und die Atmosphäre des Vertrauens und der Fürsorge bestätigt. Lernen ist Beziehungshandeln, das seine Anerkennung durch Individuen wie der Lehrkraft oder durch die Mitschüler, nicht aber durch eine Benotung in Form von Ziffern erfährt!

Wissen ist Macht. Aber steht intellektuelle Förderung für Bildung?

Um junge Menschen zu  lebensbejahenden, verantwortungsvollen und urteilsfähigen Erwachsenen zu erziehen, ist es uns ein Anliegen auf der Grundlage der Waldorfpädagogik zu unterrichten, deren Ziel es ist, den ganzen Menschen zu bilden.

Bildung durch die Waldorfschule bedeutet, dass die Schüler nicht nur intellektuell gefordert und gefördert werden, sondern dass ihnen auch soziale und künstlerische Impulse vermittelt werden. So legt unsere Schule besonderen Wert darauf, neben dem üblichen Fächerkanon, handwerkliche, künstlerische und praktische Fächer zu unterrichten, die es den Schülern erlauben, alle in ihnen schlummernden Fähigkeiten zu wecken und zu bilden, denn um herauszufinden, worin die individuellen Stärken eines jeden Menschen liegen, braucht es vielfältige Angebote, die über rein intellektuelles Lernen hinausgehen. Auf diesem Wege schafft die Waldorfpädagogik die Grundlage für die jungen Menschen, sich kreativ, mutig und selbstbewusst den vielfältigen Anforderungen und Aufgaben des Lebens zu stellen.

 

Unsere Gesellschaft verlangt nach Demokratie und Freiheit. Wie gelangt aber ein Heranwachsender dorthin?

An der Freien Waldorfschule Hof besteht ein enger Austausch zwischen Eltern, Lehrern und Schülern. Eltern sind in die Entscheidungsprozesse, die das Schulleben und die wirtschaftlich-rechtliche Situation der Schule betreffen, in vielfältiger Weise eingebunden und verantwortlich tätig. So ist die Schule selbst eine freiheitlich-demokratische Organisation. Durch die Zusammenarbeit ihrer Eltern mit ihren Lehrern erleben die Schüler demokratisches Tun.

 In den verschiedenen Fächern können die Schülerinnen und Schüler ihr handwerkliches Geschick, ihre soziale Kompetenz und ihre denkerischen Fähigkeiten gleichermaßen und gleichberechtigt zeigen. So erleben sie ihre eigenen Stärken und Schwächen ebenso wie die ihrer Mitschüler. Auf natürliche Weise entsteht so innerhalb der Klasse Respekt und Toleranz vor dem Anderssein des Mitmenschen.

 

 

 

Familienleben und Schule. Muss hier ein Spannungsfeld herrschen?

Diese Frage lassen wir von unseren Eltern beantworten:

 „Wissen zum Anwenden, nicht zum Abfragen! In der Schule gesetzte Impulse entfalten sich zuhause in kreative Eigenständigkeit.“

 „Spielerisches Lernen von Fremdsprachen ab der ersten Klasse bis zur vierten!“ (Französisch, Englisch)

 „Gerade Quereinsteiger erleben, dass die Kinder hier fröhlicher werden, morgens keine Bauchschmerzen mehr haben und das ganze Familienleben entspannter wird!“

 „Meinem Kind geht es nach dem Wechsel in die Waldorfschule wieder gut!“

 „Unser Kind lacht wieder!“

 „Jedes Kind wird hier als Persönlichkeit wahrgenommen!“

 „Das Gleichgewicht der Fächer statt Spezialisierung schafft ein rundes Kind! Dies wirkt sich so auch auf unser gemeinsames Familienleben aus.“

 „Wir Eltern können die Schule unserer Kinder mitgestalten.“

 „Hier können wir aus allen staatlichen Schulabschlüssen den richtigen für unser Kind auswählen – wenn es so weit ist“.

 

„Egal mit welchem Abschluss sie die Waldorfschule verlassen – die Schüler finden ihren Weg und sind Persönlichkeiten!“

 

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